Witches & Bitches | Museum für Zeitgenössische Kunst Diether Kunerth

Miriam Vlaming, Blutmond oder Broken Spell
BLUTMOND oder BROKEN SPELL (2025)
200 X 170 cm
Egg tempera on canvas

Ausstellungszeitraum: 9. Mai – 4. Oktober 2026

Ausstellung zum zehnjährigen Jubiläum des MalerinnenNetzWerk Berlin-Leipzig

Der Titel Witches and Bitches ist bewusst zugespitzt, jedoch nicht als inhaltliche Vorgabe für die ausgestellten Arbeiten zu verstehen. Nicht alle Positionen beziehen sich motivisch auf das Thema. Einige Künstlerinnen zeigen Landschaften, andere figurative oder abstrakte Arbeiten. Der Titel fungiert als diskursiver Rahmen, nicht als programmatische Illustration.

„Hexe“ und „Bitch“ sind Begriffe, die historisch und gegenwärtig weibliche Eigenständigkeit markieren – einst existenziell verfolgt, heute oft sprachlich abgewertet. Die Ausstellung greift diese kulturellen Zuschreibungen auf, ohne sie einheitlich zu bebildern. Vielmehr wird die Vielfalt zeitgenössischer malerischer Positionen innerhalb eines gemeinsamen strukturellen Zusammenhangs sichtbar.

Ottobeuren bietet hierfür einen besonderen Kontext. Die Nähe zur barocken Basilika, erzeugt ein Spannungsfeld zwischen historischer Bildmacht und zeitgenössischer künstlerischer Praxis. Das MzK-DiKu bildet dabei einen eigenständigen Raum, in dem diese Fragen neu verhandelt werden können.

Künstlerinnen: Isabelle Dutoit, Nina K. Jurk, Marianna Krueger, Kathrin Landa, Alex Tennigkeit, Kathrin Thiele, Miriam Vlaming

Link zur Ausstellung

MIRIAM VLAMING
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